Soziale Medien greifen tief in unsere Gesellschaft ein - öffentliche Debatten verlaufen längst anders, als wir es aus den "klassischen Zeiten" der Massenmedien kennen.
Neue Akteure und neue Kommunikationsmodi treten an die Seite des Journalismus, und Plattformen wie Facebook, lnstagram, TikTok, YouTube oder Twitter/X bergen das Versprechen, dass wir an gesellschaftlichen Debatten teilhaben und unsere ei-genen Meinungen einbringen, also partizipieren können.
Zugleich haben soziale Medien aber eine ganz eigene Logik, die Nutzerhandeln und algorithmische, also automatisierte Auswahl- und Filterprozesse kombiniert.
Was machen die sozialen Medien mit uns Menschen - und was machen wir mit den sozialen Medien? Steigt die Vielfalt verfügbarer Informationen und die Möglichkeit zum demokratischen Austausch? Oder kommt es vielmehr zu „Filterblasen" und Des-informationskampagnen, die die Gesellschaft spalten?
Der Vortrag skizziert, wie Meinungsbildung in den digitalen Räumen abläuft, wie sich gesellschaftlicher Zusammenhalt verändert, und wo wir als Einzelne wie als Gesellschaft gefragt sind.

